Irgendwo im „mittleren Management“

Es gibt sie wohl in jeder Klasse. Die unauffälligen Phlegmatiker die ständig nur rumnörgeln und sich beschweren, nie wirklich in Erscheinung treten und wenn sie mal nicht da sind, vermisst sie niemand. Sie quängeln weil sie seit ewig keine Freundin gehabt haben, bringen aber nicht den Mut auf eine Frau anzusprechen oder ähnliches.

Wenn man diese Leute nache ihren Zukunftsplänen fragt sieht des dann so aus:

„Was willst du studieren?“

„BWL!“

„Warum?“

„Joa weiß nich. Was soll ich sonst studieren? Des ist schon ganz OK. N Freund von mir studiert des.“

„Aha. Und was willst du dann nach dem Studium machen?“

„Keine Ahnung. Vielleicht so bei Siemens im mittleren Management arbeiten“

Bei sowas platzt mir dann einfach der Kragen aus folgenden Gründen. Wieso studiert man etwas für dass man keine Faszination hat nur weil es gefragt ist und eventl. einen Arbeitsplatz verspricht? Aber anstatt nach ihren wahren Interessen und Stärken zu suchen schwimmen sie mit dem Strom; wie die toten Fische.

Sollte das Studium ein Mittel zum Zweck sein, so lässt sich auch eine gewisse Desintresse am Studienfach entschuldigen (Papa will halt das ich was studier bevor ich den Familienbetrieb beitrete….). Aber wieso sollte ich etwas studieren wenn ich weder genau weiß was ich danach machen will, noch eine gewisse Vorstellung habe wie mein Job aussehen soll.

Die einzige Vorstellung die diese Leute vom mittleren Management haben, sind ein Firmenwagen und ein „bescheidenes“ Einfamilienhaus in einem Vorort.

Es spricht nichts gegen bescheidene Ziele aber gegen die grundsätzliche Einstellung. Ein Beispiel am Sport. Ich hoffe jeder von uns hat schon einmal Spaß am Sport gefunden und in einem Verein gespielt und Wettkämpfe bestritten. Was für Gedanken haben Sie immer wenn Sie aufs Spielfeld gehen?

Egal wie nervös oder unsicher Sie sind, Sie wollen ihr bestes geben und gewinnen. Egal wie gut der Gegner ist.

Tief im Inneren sehnen wir uns danach ein Held zu sein, auch wenn es nur für eine Minute ist.

Und es ist dies Gewinnermentalität die die Wölfe von den Schafen unterscheidet.

Und wenn ich schon eine gewagte Prognose abgeben darf; diese Phlegmatiker schaffen es dann allerhöchstens zum Sachbearbeiter, sind permanent unzufrieden mit ihrem Job und mit der „Gesamtsituation“ sowieso….

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