Wohin will ich?

Nachdem ich gestern über die Bedeutung von Zielen geschrieben habe, will ich heute auf das finden seiner eigenen Ziele kommen. Wer jetzt auf ein paar coole Ziele zum ausprobieren hofft, hofft vergebens. Das wichtigste beim Finden der Ziele ist:

1. Sie müssen von einem selbst kommen. D.h. sie müssen konform mit den eigenen Bedürfnissen sein. Dinge die einem von anderen Personen eingeredet worden sind, sind selten gute Ziele, sondern enden öfters im Selbstbetrug. Meine Mutter beispielsweise wollte immer, dass ich Arzt werde und Medizin studiere. Und das wäre definitiv nicht mein Ding… In einer Phase der Orientierungslosigkeit kann es aber öfters passieren, dass man eben solche Vorschläge unüberlegt aufgreift. Den Manipulierenden will ich gar nix böses unterstellen. Im Gegenteil: Meistens wollen sie bekennend nur das Beste für einen. Doch gerade Eltern erhoffen sich oft unterbewusst, dass wenigstens ihre Kinder das erreichen, was sie nicht geschafft haben.

2. Die Ziele müssen absolut konkret sein. Wenn Du dir kein Bild davon machen kannst, wie es sein wird wenn Du das Ziel erreicht hast, dann ist es nicht konkret. Allein die bildliche Vorstellung dein Ziel zu erreichen sollte dich motivieren, und dein Herz höher schlagen lassen. Und wenn dann auch noch eine Art inneres Kribbeln einen unglaublichen Tatendrang in dir auslöst, dann hast du ein gutes Ziel gefunden. Solche banalen Ziele wie „reich sein“ oder „Millionär werden“ lassen zwar klare Bilder entstehen, sind aber zu banal. Ebenso gibt so ein Ziel keine Richtung vor. Denken sie darüber nach auf was für unterschiedliche Art und Weise Leute reich geworden sind. Fußballer, Rennfahrer, Künstler, Wissenschaftler, Manager und Lottogewinner. Ein Ziel das keine klare Richtung vorgibt ist kein gutes Ziel. Wenn sie ein gutes Ziel haben, dann müssen sie sogar oft eingestehen, das Geld nebensächlich ist. Also achte darauf das deine Ziele konkret und dadurch vor allem messbar sind. Überlege dir für alle Ziele wie du ihr Erreichen messen könntest.

Eine kleine Hilfe um sich seinen Bedürfnissen und potenziellen Zielen klar zu machen ist folgende Vorstellung. Stell dir deine eigene Beerdigung vor. Wie soll sie sein? Wer wird an deinem Grab stehen? Enkel und Urenkel? Und wie wird die Abschiedsrede ausfallen? Was wird man betonen? Welche Errungeschaften werden in den Vordergrund gestellt werden?

Mit hat die Übung schon ein bisschen geholfen. Hoffe ihr wisst jetzt auch besser bescheid, über eure Ziele und Bedürfnisse. Und habt keine Angst euch zu entscheiden, wenn ihr was gefunden habt was sich gut anfühlt.

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