Ziele managen

Der dritte Teil meiner Serie über Ziele beschäftigt sich mit der Organisation seiner Ziele. Die größten Ziele sind normalerweise langfristige Vorhaben, die man selten von heut auf morgen erreichen kann. Um diese langfristigen Ziele zu erreichen empfiehlt es sich das große Ziel in mehrere Etappen bzw. Unterziele zu unterteilen. Jemand der Fußballprofi werden will, würde z.B. die Aufnahme in einem guten Verein, ein Platz als Stammspieler oder das Erreichen eines hohen Fitnesslevels als Ettapenziel haben. Wenn alle großen und kleinen Ziele gesammelt sind werden sie nach folgenden Kriterien geordnet:

 

1. Kategorien

Am bewährtesten ist es sich seine Ziele in verschiedene Kategorien einzuteilen. Zu empfehlen ist eine Einteilung in berufliche, private und eine dritte Kategorie für eine „Soziale Arbeit“, wie das Engagement in einer Partei oder Verein. Solltest du in irgendeiner Kategorie keine oder nur sehr wenige Ziele haben, dann solltest du dir Gedanken machen ob dieser Teil deines Lebens noch deine Zeit wert ist, oder ob Veränderungen gemacht werden müssen.

 

2. Zeitliche Ordnung

Des Weiteren lohnt sich die Unterteilung in die 3 Kategorien Kurzfristig, mittelfristig und langfristig. Kurzfristige Ziele können innerhalb der nächsten 3 Monate erreicht werden, Mittelfristige innerhalb eines Jahres und langfristige in den kommenden 3 Jahren. Dabei sollten alle Ziele eine Herausforderung sein, aber nicht unerreichbar, sonst endet das Ganze in Frustration. Wenn du dein Ziel trotz großer Anstrengung nur knapp nach unten verfehlst, dann war es genau richtig. Wenn du wie ich viele Ziele hast, von denen du aber noch so weit entfernt bist, dass du sie eher nicht in den nächsten 3 Jahren erreichen wirst, dann schreibe sie auf eine Liste für Träume. Diese im Überblick zu haben motiviert und ist in schweren Zeiten Sinngebend.

 

3. Prioritäten

Da der Tag nun mal nur 24 Stunden hat, können wir nicht immer an allen Zielen arbeiten. Deswegen sollten wir innerhalb der Kategorien die Ziele nach Priorität ordnen. Wer z.B. seinen Kindern A Priorität gewährt, wird es vorziehen mit seinen Sprösslingen in den Zoo zu gehen, obwohl er unbedingt an seinem Handicap arbeiten wollte. Diese Prioritäten sollten klar festgesetzt sein, da man sonst auf zu vielen Hochzeiten tanzt, anstatt sich auf seine wichtigen Ziele zu konzentrieren.

 

Erstelle also eine Liste mit all den Dingen die du erreichen willst, plus die Dinge die du dafür erst erreichen musst. Teile sie dann ein in die 3 Kategorien. Innerhalb der Kategorie werden die Ziele nach ihrer Fristigkeit Geordnet und jedes Ziel mit einer Prioritätsstufe versehen. Jeden Abend solltest du die Liste anschauen und Kontrollieren was du für deine Ziele getan hast. An manchen Tagen wirst du stolz auf dich sein, weil du bemerkst wie viel du am Erreichen deiner Ziele gearbeitet hast. Ebenso wird es Tage geben an denen du scheinbar gar nix für deine Ziele getan hast. Aber wenn du öfters mal stolz auf dich sein konntest, wirst du Gefallen daran finden und die nutzlosen Tage bestmöglich im Voraus vermeiden. Jeden Tag an seinen Zielen zu arbeiten erhöht die eigene Produktivität bzw. Effektivität enorm. Ebenso hast du mehr das Gefühl dein Leben selbst zu Bestimmen und wirst mit deinem Leben zufriedener da du mehr Sinn in ihm siehst. Versuch es!

 

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