Time Management Teil 1 – Die Werkzeuge

Heute will ich meine Serie über Time-Management beginnen. Es gibt kaum ein Blog der sich mit Personal-Developement beschäftigt ohne dieses Thema anzusprechen.
Anders als die meisten anderen Blogs will ich nicht „Das perfekte System“ beschreiben, sondern verschiedene Ansätze und Punkte erläutern, die meiner Meinung nach am gängigsten sind.
Denn das „perfekte System“ ist ein individuelles auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittenes System. Daher sind ALLE Ideen und Tipps lediglich Vorschläge zum ausporbieren. Nimm Dir das raus was Dir gefällt und lasst alles andere links liegen. Jetzt darfst du mal ein Rosinenpicker sein.
Zwei Methoden die im zweiten und dritten Teil enger erläutern werden sind GTD – Getting Things Done und Covey’s 4 Felder Methode.
Beide haben Vor- und Nachteile die ich nicht verschweigen werde. Denn nur durch deren Analyse kann man die Methode erkennen die einem mehr liegt.
Den 4. Teil werde ich einzelnen Punkten und Ideen wittmen die man in sein Individuelles System einbauen kann.

Heut will ich erstmal die verschiedenen Planungs-Instrumente auflisten. Immerhin gibt es doch einiges an Timern und Kalendern die großartige Resultate versprechen.

1. Der gebundene Kalender (Hardcover)

Optisch kaum von einem Buch unterscheiden, liegt der erste Vorteil direkt auf der Hand: Halbwegs pfleglich behandelt sieht es sehr lange gut aus. Es ist ja nur verständlich wenn man nicht viel Lust hat seine Zeit einzuteilen wenn der Timer völlig zerfetzt und gammlig ist. Auch kleinere graphische Spielereien und auf die Woche zugeschnittene Kommentare machen diesen Timer zu einer Freude zum benutzen. Ein Beispiel ist der Timer von Häfft. Schon ab 10€ erhältlich ist er für jeden erschwinglich. Der einzige Nachteil ist die begrenzte Laufzeit von maximal 16 Monaten sowie die eingeschränkte Individualisierung.

2. Das Filo-Fax System

Das klassische Filo-Fax System ist wohl das bekannteste und verbreitetste System. Die Möglichkeiten es zu individualisieren sind geradezu unendlich. Was in dein Filo-Fax reinkommt entscheidest nur Du! Und es gibt für fast alles bereits eine Vorlage. Und wenn du doch nicht das passende Inlay findest, so kannst Du dir auch selber eins machen. Jährlich muss man sich nur neue Einlagen kaufen. Ansonsten hält so ein Teil wirklich ein Leben lang. Nachteile hier sind erstens die trotz der Inlay begrenzte Zeitaufnahme (Auch hier nicht mehr als 18 Monate, sonst wirds eng) und der teilweise ziemlich hohe Preis.

3. PDA

Last but not least: Der persönliche digitale Assistent. Ob in Form eines Smartphones oder eines Handhelds. Hier trennen sich die Gemüter. Die Nachteile: Sie sind teuer, sie müssen aufgeladen werden, die Übersicht geht öfters mal flöten und die meisten Teile sind extrem teuer. Und egal wie ausgefuchst das System ist, man kann die Informationen nicht immer so festhalten wie man auf Papier könnte. Die Vorteile sind aber nicht zu verachten. Ein PDA kann aber meistens sehr viel mehr als seine Konkurrenten. Wichtige Dokumente immer dabei, E-Mails schreiben, die Presentation nochmal durchgehen….eine feine Sache für alle Technikfreaks. Es ist das einzige System mit dem man auch ein Termin in 5 Jahren auf die Minute genau festlegen kann (nicht das es unbedingt nötig wäre. Aber man spart sich das Geburtstage sammeln.) und das allerbeste: Er erinnert einen an Termine. Es passiert nun mal das man mit den Gedanken woanders ist und einen Termin vergisst, obwohl man am Morgen noch daran gedacht hat und einen Eintrag in den Kalender gemacht hat. Ein Filo-Fax wird schweigen obwohl es weiß, du müsstest woanders sein. Ein PDA wird piepsen und dich darauf aufmerksam machen, vorausgesetzt Du hast es so eingestellt. Ein weiterer Voteil ist eventl. die Möglichkeit mit Outlook zu synchronisieren. Auch hier kann ich nur sagen: Technikfreaks wissen über das Potential von Outlook bescheid. Denjenigen die nicht technikbegeistert sind, kann ich von einem PDA oder einer ähnlichen Spielerei nur abraten.

Die Wahl des Werkzeugs ist eine sehr individuelle Entscheidung. Auch Mischungen sind möglich. Z.B. ein PDA und ein Kalender auf Papierbasis. Je nachdem wie das eigene System funktioniert. Ich persönlich könnte auf meinen PDA nicht mehr verzichten. Viel zu oft bin ich mit meinem Kopf in den Wolken, und würdewichtige Dinge vergessen, wenn mein PDA nicht klingeln würde. Aber wie gesagt, welches Werkzeug zu dir passt kannst nur du alleine feststellen.

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