Time Management Teil 2 – GTD

Allein das Googeln nach GTD verrät, es ist eins der weitverbreitetsten Time Management Systeme. In einem früheren Post hab ich auch schon ein Video von David Allen (der „Erfinder von GTD“) auf diese Seite gestellt. Um eine weitläufige Beschreibung zu vermeiden, die Definition aus Wikipedia:

GTD basiert auf dem Prinzip, dass eine Person ihre anstehenden Tätigkeiten notiert und somit den Kopf frei hat für Wichtigeres. Diese Elemente werden in ein System eingepflegt. Das System liefert kontextbezogene Aufgabenlisten für den Alltag. Die Person soll sich somit auf die Erledigung ihrer Aufgaben konzentrieren können, ohne befürchten zu müssen, etwas zu vergessen. Diese Selbstmanagement-Methode soll effizientes und belastungsfreies Arbeiten ermöglichen.

Eine gute Visualisierung des Systems findet Ihr hier.

Der Erste Punkt den GTD macht, ist das Sammeln der Ideen. David Allen rät dazu Alles (wirklich Alles) was man machen will bzw. muss auf eine Liste zu setzten. Dies ist einer der Punkte die man meiner Meinung nach wirklich immer machen sollte. Alle Aufgaben (Egal ob Milch einkaufen oder Diplomarbeit) sollten sobald wie möglich festgehalten werden. Genau in dem Moment in dem ihr denkt ich müsste, sollte oder könnte etwas tun, solltet ihr euer Zeitplanungswerkzeug rausholen, und das Vorhaben irgendwie (zu dem irgendwie kommen wir später) eintragen. Durch das Entwickeln eines verlässlichen Systems werden wir wirklich entspannter, und können uns besser konzentrieren.

Der nächste gute Punkt sind die Kategorien. Man ist effektiver wenn man ähnliche Aufgaben auf einen Satz erledigt. Daher macht es zum Beispiel Sinn alle Anrufe hintereinander zu erledigen. Wie viele Kategorien bzw. Kontexte man sich aber halten muss, und ob man jede Aktion notgedrungen in diese Kategorien einordenen muss halte ich persönlich für zweifelhaft. Aber bitte probiere es selbst aus!

Der Teil der mich am allermeisten bei GTD stört, ist die Regel alles zu terminieren was man nicht unmittelbar erledigen, wegschmeißen oder delegieren kann. Für mich persönlich wird der Zeitplan dadurch zu statisch und lässt mir nicht genug Zeit für Spontanität. Außerdem neigen viele durch dieses System dazu, unwichtige Dinge zu tun (sie haben es schließlich terminiert) anstatt sich auf die langfristig wichtigen Dinge zu konzentrieren. Auch eine fixe Next Step Liste wäre mir zu statisch.

Ich kann nur allen empfehlen sich selbst ein Bild von GTD zu machen, und die Teile die einem gefallen selbst in sein System zu übernehmen.

Viele Informationen über GTD findet Ihr auch in den Blogs meiner Blogroll.

Viel Spaß beim stöbern!

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