Parkinsons Law und die kleinen Zeitfresser

Vielen Dank für die letzten Votings in meiner Weihnachtsumfrage! Das Ergebnis verwies letztendlich darauf dass die Meisten Leser sich darüber freuen würden wenn ich mehr und regelmäßiger schreiben würde. Leider bin ich momentan auf Grund meines Studiums sowie Vereinstätigkeiten sehr eingespannt. Trotzdem werde ich zusehen dass Februar wieder mehr Einträge erschaffen werden.

Der englische Publizist und Historiker Cyril Northcote Parkinson wurde insbesondere durch seine These bekannt, dass Arbeit sich in dem Maß ausdehnt, wie Zeit zur Erledigung zur Verfügung steht, und nicht in dem Maß der Komplexität. (In Englisch: Work expands (so as) to fill the time available for its completion.)  Diese These ist mittlerweile als Parkinsonsches Gesetz bekannt. Das Gesetz ist meiner Meinung nach auch auf ein kleines alltägliches Phänomen anwendbar: „Warum fressen unwichtige Kleinigkeiten oft meine ganze Zeit auf?“

Wir sprechen dabei von Kleinigkeiten wie kurz im Internet surfen, putzen, aufräumen oder die beste Freundin anrufen. Die guten Vorsätze sind ja meist da. Man plant um 17:00 Uhr noch eine Stunde für die Abschlussarbeit zu arbeiten, bevor man sich um 19:00 mit seinen Freunden trifft um ins Kino zu gehen. Aber davor will man noch mit einem alten Klassenkameraden telefonieren. Schließlich hat man ihn seit Monaten nicht gesehen, und man will ja auch Up-To-Date sein, was in der Heimat so passiert. Nachdem man gefühlte 10 Minuten ins Gespräch vertieft war, und nun Bescheid weiß über wer mit wem und andere Skandale, schrickt man beim Blick auf die Uhr zusammen. 18:30? Mist. Ich muss mich fertig machen…

Ich denke die meisten haben diese Erfahrung schon mal gemacht. Ob mit Telefonaten, Blogs, Musik oder Computerspielen (die letzten drei sind meine persönlichen „Favoriten“). Das Problem besteht offensichtlich darin, das wir den zeitlichen Rahmen gar nicht, oder zu flexibel beschränken (Nur noch ein Lied/Blog…). Dadurch breitet sich also die Aktivität so sehr aus, das wir kein „Platz“ mehr für die wichtigen Dinge haben, die wir geplant hatten. Was kann man daraus lernen?

Meiner Meinung nach gibt es 2 Möglichkeiten:
1. Die alte Weisheit: Erst die Arbeit dann das Vergnügen. Denn wenn die Arbeit schon erledigt ist, darf sich das Vergnügen zeitlich beliebig nach hinten ausdehnen. Ebenso sollte die Aussicht auf Vergnügen und Freizeit Anreiz genug sein, seine Arbeit ineffizient und zeitverschwenderisch zu erledigen.
2. Das Vergnügen zeitlich streng begrenzen. Streng heißt, ihr stellt euch eine Eieruhr. Und wenn die klingelt hört ihr auf. Dazu gehört auch Disziplin. Aber oft weckt das Klingeln das nötige Fünkchen Pflichtbewusstsein welches einen überzeugt sich jetzt wirklich hinzusetzen.

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